Cloud Computing ist vielen schon ein Begriff. Fast jeder User kennt bereits aus dem Privatleben die Nutzung von Cloud-Diensten, die für die einfache Datensicherung von Fotos und anderen Dateien auf PC, Laptop und insbesondere mobilen Geräten bestens geeignet sind. Doch das ist nur die berühmte Spitze des Eisbergs, denn die Möglichkeiten der Cloud Technologie gehen weit über die einfache Ablage von Daten hinaus.

Cloud-Anbieter sind Problemlöser

Provider für Cloud-Services stellen unterschiedliche Lösungen für diverse IT-Problemstellungen zur Verfügung. Neben der Speicherung von Daten, die einen großen Teil einnimmt, aber längst nicht das einzige Produkt solcher Anbieter darstellt, sind auch andere Prozesse und Dienstleistungen in einer Cloud-Umgebung realisierbar. Prinzipiell definiert sich Cloud Computing also über die Bereitstellung von Computingressourcen, die auf Servern eines anderen Unternehmens laufen – nämlich auf der Hardware des Cloud-Anbieters. Hierfür ist zwangsläufig eine Anbindung an das Internet erforderlich.

Cloud Computing Microsoft

Cloud-Server werden vom Anbieter bereitgestellt und gewartet

Clouds ermöglichen das dezentrale Arbeiten von jedem beliebigen Ort aus, sofern ein Internet-Anschluss in Reichweite ist. Dadurch sind Mitarbeiter und andere Beteiligte an Projekten nicht mehr dazu gezwungen, sich ständig am Firmensitz aufzuhalten. Sogar die gemeinsame Arbeit über Kontinente hinweg ist nahezu in Echtzeit möglich. Ein weiterer großer Vorteil dieses Konzepts ist, dass die gemietete Infrastruktur nicht mehr vom Nutzer selbst vorgehalten werden muss.

Ob es sich also um Festplatten, Server, Netzwerkkomponenten oder komplette Betriebssysteme handelt – je nach Dienstleistung stellt der Cloud-Provider die benötigten Ressourcen zur Verfügung. Damit ist er natürlich auch für den sicheren Betrieb, die Funktionsfähigkeit und die Wartung verantwortlich. Für gewöhnlich achten die Anbieter darauf, stets alles auf dem neuesten Stand zu halten. Je nach Provider kann es aber natürlich Unterschiede bei den angebotenen Dienstleistungen und den dazugehörigen Kosten geben.

Microsoft ist einer der Vorreiter für Cloud Computing

Die meisten großen IT-Anbieter betreiben inzwischen auch Cloud-Dienste für ihre Kunden. Als einer der weltweit führenden Software-Hersteller hat sich Microsoft unter anderem mit seinem Azure Konzept im Cloud-Bereich positioniert. Zu den diversen Angeboten zählen etwa komplette Cloud Server, die Nutzung virtueller Cloud PCs samt Betriebssystem in Form von Cloud Server Windows oder der Einbindung von Cloud Edge für Internetanwendungen.

Dabei setzt Microsoft auf die lückenlose Skalierbarkeit, die vom privaten Nutzer über den Kleinunternehmer bis hin zum Mittelständler und Großkonzern immer die passende Lösung bietet. Da sich die Ressourcen bedarfsgerecht skalieren lassen, ist die Planung sehr viel einfacher. Werden mehr Ressourcen benötigt, können sie einfach hinzugebucht werden; bestehen Überkapazitäten, lassen sich diese ebenso einfach reduzieren.

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Unternehmen, die eigene lokale Ressourcen für IT-Lösungen betreiben, müssen hingegen ständig Größe, Ausrichtung und Kapazität ihrer IT-Infrastruktur vorausplanen und mit hohen Investitionssummen versorgen. Eine Reduzierung (wie sie vielerorts während der Pandemie notwendig wurde) ist häufig nur unter großen Schwierigkeiten und mit hohen Kosten umzusetzen – wenn überhaupt. Hinzu kommen die Vorteile bei der Daten- und Prozesssicherheit, denn Cloud Computing schützt auch vor allzu großen Verlusten durch Cyberangriffe, physische Schadensereignisse oder Hardwaredefekte im Unternehmen.

Nutzt man Managed Services, steht einem außerdem das kompetente Fachpersonal des Anbieters zur Seite, wenn Probleme gelöst werden müssen. Schließlich hat nicht jedes Unternehmen eine eigene leistungsfähige IT-Abteilung auf Abruf im Hintergrund bereit.

Nicht nur kleine Unternehmen profitieren von Cloud Technologie

Durch die Nutzung von Cloud-Dienstleistungen lassen sich die Prozesse im eigenen Unternehmen beschleunigen, verschlanken und Kosten für eigene IT-Infrastruktur und Wartung erheblich reduzieren. Für kleine Unternehmen und Startups bedeutet dies in der Regel, dass sie gar nicht erst in teure IT-Hardware wie Server und Netzwerktechnologie investieren müssen. Vielmehr können sie gleich auf die maßgeschneiderten (und später beliebig skalierbaren) Cloud-Produkte zugreifen. Für Großunternehmen bedeutet es hingegen die Möglichkeit, vorhandene Strukturen zu verschlanken und die Ressourcen besser einzusetzen.


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Fragen und Antworten zu Cloud Computing

Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten für die Breitstellung von Cloud-Diensten: öffentliche Cloud, private Cloud und Hybrid Cloud.

Cloud Computing-Dienste können sich in vier grundlegende Kategorien unterteilen lassen: IaaS (Infrastructure-as-a-Service), PaaS (Platform as a Service), SaaS (Software-as-a-Service) und serverloses Computing. Da diese Kategorien aufeinander aufbauen, werden sie auch als Cloud Computing-Stapel bezeichnet.